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Bestimmt kennen einige diese Momente: man entdeckt, erfährt etwas völlig Neues – sieht und hört jedoch kurz darauf wie so viele Menschen davon schon Bescheid wissen. Man selber ist total begeistert über seine Entdeckung und doch verblüfft darüber wie es denn sein kann, dass man so lange nichts davon wusste. Ich hoffe zumindest, dass einige diese Momente kennen – dass es nicht nur mir so geht. Sonst habe ich nämlich wirklich etwas verkehrt gemacht.

Dieses mal (das hört sich ja schon so brutal oft an) habe ich von dem Focus Campus erfahren müssen. „…kostenloses pdf- Magazin.“ Die ‚FAZ Hochschulanzeiger’ und ‚Uni-Spiegel’ dieser Tage sind mir besten bekannt und immer wieder lesenswert. Das ‚Focus Campus’ Magazin wurde aber erst letztens Opfer meiner Neugier.

[gegugelt] – aha gesagt – Bedingungen gecheckt – registriert – pdf herunter geladen. Feststellen müssen … Burda zieht hier ne ganze Community auf… ganz groß: Lifestyle-Themen, ZG-affine Themen, kostenloser Zugang zu Informationen, Nachrichten, Services: Fotoprofil-System, Flirt Network (Flirt-working?), Blog mit Bewertungsoptionen (Einbindung der User) etc. etc. … StudiVZ sehr ähnlich … aber da ist ja noch das pdf Magazin – das KOSTENLOSE.

FOCUS Campus richtet sich – wie man es vom Namen her schon vermuten kann – an Studenten. Konrket „zielgenau an Studierende mit Internet-Anbindung im Alter zwischen 19 und 29 Jahren.“ (Quelle: http://www.medialine.de/hps/upload/hxmedia/medialn/HBVqMdaF.pdf) Es erscheint wöchentlich immer am Donnerstag und steht auf der eigenen Internetseite zum Download zur Verfügung. Es unterteilt sich in die Rubriken ‚Thema der Woche’, ‚Uni & Karriere’, ‚Leben’. Das pdf Format erlaubt dem Magazin Links zu integrieren. Das wiederum verleiht dem Magazin einen „hyper“-aktiven Charakter: Links verweisen auf die entsprechenden Stellen im eigenen Magazin oder auf externe Internetseiten, die angesprochen werden. Focus meint es sei „das erste wöchentliche PDF-Magazin für Studierende.“ Interessant ist auch, dass hier Studierende als Korrespondenten eingebunden würden.

Ich find die Penetrationsstrategie einfach genial. Während sich das e-Magazin kostenlos an Studierende richtet und die gesamten klassischen Produktionskosten für Druck etc. wegfallen mögen auch die Anzeigenpreise für Werbetreibende günstig ausfallen. Die Schaltung einer Anzeige auf einer (pdf)Seite (280×177mm) kostet 2.500,- €. Zum Vergleich UniSPIEGEL (print!) 12.950,- €. Freilich mag besonders die Kontaktqualität eine andere sein. Doch der niedrige Preis und die wöchentliche Erscheinung bedeuten mehr Flexibilität. Zudem werden hier hochaffine Themen angeschnitten und mit den Anzeigen sieht es auch nicht anders aus.

Die momentane Ausgabe (#13/2008) beinhaltet u.a. Artikel über Bildungsinländer mit Immigrationshintergrund, Mr. Bruce Darnell, den DJ und Musiker Moby etc. Ich habe die vorherige Ausgabe schon Probegelessen und ich muss sagen, dass ich auch weiterhin einen Blick in das Magazin werfen werde.

 

Links zum Artikel:

‘FOCUS Campus’ Home

‘FOCUS Campus’ Magazin Informationen (‘Focus Medialine’)

Will hier keine Definition von Web 2.0 von mir geben. Der Hype und Diskussionen um O’Riley’s „Web 2.0“ sind Schnee von gestern. Aber dieses Zitat fand ich mitunter am smartesten…

Was ist Web 2.0 und was ist es nicht?

(…) Konzeptionell gesehen: Es macht, streng genommen, einen Schritt zurück zu Anfängen des WWW, als Web primär Austausch von Informationen und Kenntnissen diente“ (C. Skala, Vorlesung Interaktive Medien, 13. Dezember 2007)

Financial-Leasing als mögliche Alternative zum fremdfinanzierten Kredit.

> zur Studienarbeit

Auszug:

1.2          Problemstellung

Eine Folge der neuen Richtlinien im Kreditgeschäft ist nach Ost (2006) die „rigidere Kreditvergabe der Banken“[1]. Schneck (2005) zufolge ist „Basel II und das aus diesem Regelwerk resultierende (bei KMU übliche bankinterne) Rating […] eine zwar beherrschbare, aber vorläufig noch nicht wirklich beherrschte Situation.“[2] Viele der Kreditnehmer, besonders kleine und mittelständische Unternehmen, seien teils weder fähig noch willens zur Anpassung an die neuen Bewertungskriterien.[3] Ein fehlender Anpassungsprozess der Unternehmung kann zu einem schlechten Rating und zu einer Kreditabsage seitens der Banken führen. Das betrifft sowohl geplante neue Geschäfte, als auch die Prolongation eines bereits laufenden Kredits.[4]

Des Weiteren orientiert sich die Bank bei der risikoabhängigen Absicherung des Kredits an der Bonität des einzelnen Kreditnehmers. Für ein Unternehmen mit einer schwächeren Bonität ist eine höhere Eigenkapitalunterlegung erforderlich. Vorausgesetzt der Kredit wird in solch einem Fall überhaupt gewährt, resultiert durch differenziert gestaltete Zinskonditionen ein teureres Geschäft für bonitätsschwache Unternehmen. Diese dürften sich allerdings ohnehin in einer schwierigen Finanzierungssituation befinden.[5]


[1] Ost 2006, S. 22. [2] Schneck 2005, S. 27. [3] Vgl. Schneck 2005, S. 27. [4] Vgl. Walther 2006, S. 349. [5] Vgl. ebd., S. 353 f.; Vgl. auch Schneck 2005, S. 28.



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